Hundekrankenversicherung für Labrador

Hundekrankenversicherung für Labrador Retriever

23. November, 2017 Tania Dählmann

Wer sich bei den fast 400 in Deutschland geführten Hunderassen ausgerechnet für den Labrador entschieden hat, sollte unbedingt zeitgleich mit der Hundehaftpflicht auch über den Abschluss einer Hundekrankenversicherung für den Labrador nachdenken. Der Labrador – gerne auch Labrador-Retriever – gehört zu den Top 5 der beliebtesten Hunderassen in Deutschland, leider gehört er damit aber auch zu den anfälligsten Rassen, für den sich eine Hundekrankenversicherung definitiv lohnt. Den Abschluss einer Hundekrankenversicherung für Labrador sollten Sie dabei auch nicht auf die lange Bank schieben, denn leider zeigt sich die Anfälligkeit des Labrador bereits im Welpenalter.

Beim Labrador (Retriever) häufen sich bereits aufgrund der Größe und des Gewichts meist schon einige sehr wahrscheinliche Krankheiten, die beginnend im Welpenalter bis ins hohe Alter im Laufe des Hundelebens auftreten können. Auch gibt es jede Menge rassetypische Krankheiten – nicht zu vergessen die Krankheiten und Verletzungen, die sich jeder Hund unabhängig von der Rasse einfangen bzw. zuziehen kann. Wenn man dann noch bedenkt, dass gerade so spielfreudige Hunde wie Labradore einer erhöhten Unfallgefahr ausgesetzt sind, ist eine Hundekrankenversicherung für Labrador mehr als sinnvoll.

Bestens versorgt mit der Hundekrankenversicherung für Labrador Retriever!

Als „Sorglospaket“ für Tierarztkosten, kann man die Hundekrankenversicherung bezeichnen, weil sie nahezu alle Kosten abdeckt, die im Krankheitsfall auf den Hundehalter zukommen. Selbst ein Sparbuch kann nicht annähernd das leisten, was eine Hundekrankenversicherung unter Umständen alles bezahlen muss, es sei denn Sie legen von Anfang an jeden Monat mindestens 300 Euro zur Seite und rühren das Geld auch tatsächlich nicht für andere Zwecke an, wenn man, was einige Hundebesitzer durchaus empfehlen, ein Sparbuch für den Vierbeiner anlegt.

Typische Erkrankungen beim Labrador Retriever

Natürlich muss nicht jeder Labrador eine oder sogar mehrere der Krankheiten bekommen, die für seine Rasse typisch sind. Allerdings kann auch kein Hundebesitzer in die Zukunft sehen und wenn man sich eben eine sehr anfällige Rasse, wie den Labrador angeschafft hat, sollte man zumindest mit den häufigsten Erkrankungen rechnen. Bei der Rasse Labrador gibt es u. a. folgende Erkrankungen:
Hundekrankenversicherung Labrador

  • ED (Ellenbogendysplasie, ca. 1.100 Euro)
  • Progressive Retinaatrophie (PRA)
  • Katarakt (HC)
  • Retinadysplasie (RD)
  • Epilepsie (pro Jahr bis zu 500 Euro laufende Kosten)
  • Labrador-Myopathie (eine Muskelerkrankung)
  • Exercise Induced Collapse (EIC)
  • Fibrinoide Leukodystrophie
  • Alexander’s Disease; Erkrankung des Rückenmarks)
  • Axonopathie des Labradors
  • Harnleiterektopie

 

Diese o.g. Aufzählung umfasst bisher nur Labrador rassetypische Erkrankungen, deren mitunter jahrelangen Behandlungen (incl. regelmäßiger Kontrolluntersuchungen) sehr teuer werden können. Dazu kommen noch weitere wahrscheinliche Krankheiten, die bei Labradoren und ähnlichen Rassen vor allem wegen der Größe bzw. ihres Körperbaus und ihrer Besonderheiten auftreten können:

  • Kreuzband-Operation (bis zu 3.700 Euro)
  • Augen-, Haut- und Ohrentumor (ca. 170 – 420 Euro)
  • Gebärmutter Entzündung, Eierstockzysten, Milchleisten-Entzündung, Prostata-/ Hodentumor (1.100 Euro)
  • Bandscheiben-Operation (pro operierter Bandscheibe bis zu 3.500 Euro)

Bei jeder Erkrankung oder Operation kommen noch diverse Diagnose- und Untersuchungskosten auf den Hundehalter zu, die pro Fall schon allein bis zu 1.000 Euro verschlingen können; je nachdem, wie kompliziert das angewandte Verfahren ist und wie viele Untersuchungen überhaupt durchgeführt werden müssen, bis die Ursache der Krankheit entdeckt wird. Denn nicht jede Erkrankung ist sofort feststellbar – manchmal müssen Tierärzte mehrere Tests und Untersuchungsverfahren wie Röntgen, MRT usw. anwenden, um die Ursache heraus zu finden.
Wer hier auf ein Sparbuch oder auf das, was er „auf die hohe Kante“ gelegt hat, vertraut, wird schnell mit seinem Ersparten am Ende sein, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass der Labrador bereits im Welpenalter und während der Wachstumsphase zu einem erhöhten Krankheitsrisiko neigt und Ihr Erspartes in Null-komma-nix aufgebraucht sein wird.
Nicht zu vergessen sind außerdem noch die Fälle, die bei jedem (auch jungen) Hund auftreten können, wie beispielsweise das Ziehen von Zähnen oder Unfälle beim Spielen bzw. toben. Gerade Labradore lieben es aufgrund ihrer ursprünglichen Verwendung als Jagdhund, Stöcke oder Bälle zu apportieren; hierbei besteht ein erhöhtes Verletzungsrisiko. In einem Fall hat sich ein Labrador ein Stöckchen in den Hals gerammt und sich dabei seine Mandeln verletzt, bei der allein die OP über 400 Euro gekostet hat. Bei besonders wildem Toben können – insbesondere bei jungen Hunden – auch die Knochen in Mitleidenschaft gezogen werden: So ist es einem anderen Labrador geschehen, der sich einen Knochenvorsatz an der Schulter abbrach. Kosten der OP und der Nachbehandlung: über 1.300 Euro. Auch die Diagnose Ellenbogendyplasie oder OCD wird am häufigsten beim Labrador gestellt, wenn dieser plötzlich lahmend vom spielen zurück kommt. Da lohnt sich die Hundekrankenversicherung für Labrador Retriever auf alle Fälle!

Alle Vorteile auf einen Blick


Tierarzt- & Klinikkosten
Je nach gewähltem Tarif werden bis zu 100% aller ambulanten und stationären Tierarztkosten übernommen.

Medikamente & Diagnostik
Alle Arten von Diagnostik z. B. MRT einschl. einmaliger oder dauerhafter Medikamenten Einnahme.

Vorsorge & Impfungen
Komfort Tarife beinhalten Pauschalen für Impfung, Wurmkur, Parasitenmittel & Zahnstein Entfernung.


Die Hundekrankenversicherung für Labrador Retriever übernimmt zudem auch in Form eines Pauschalbetrages die Kosten für die wiederkehrenden Vorsorge-Behandlungen, beispielsweise die Gabe von Wurmkuren, Anti-Zecken-Mitteln und die wichtige jährliche Impfung.

Hundekrankenversicherung für Labrador auch incl. Kostenübernahme bei Kastration

Anbieter wie die Helvetia oder die Uelzener Hundekrankenversicherung zahlen bei einer Kastration, die als Vorsorgemaßnahme durchgeführt wird, einen Zuschuss. Sollte die Kastration jedoch ein notwendiger Eingriff sein, weil z. B. eine Gebärmutter Entzündung vorliegt (Ovariohysterektomie bei Pyometra) oder ein Prostata Tumor, werden die Kosten in der Regel von allen Anbietern zu 100% übernommen.

Mit der Hundekrankenversicherung für Labrador Retriever sparen Sie im Ernstfall hohe Kosten und können Ihren Liebling immer bestens versorgen und behandeln lassen.

Die besten Angebote für Ihren Labrador finden Sie in unserem Hundekrankenversicherung Vergleich, der Ihnen gleichzeitig einen detaillierten Leistungsvergleich bietet.

 

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Ein Kommentar

  1. ilona sagt:

    Den Artikel habe ich aufmerksam gelesen und möchte dazu anmerken, dass es für einige hier aufgezählte Krankheiten einen auszuschließenden Gentest gibt.
    Und Krankheiten wie Kreuzbandriss, Gebärmutterenzündung.. kriegt natürlich nicht nur der Labrador, sondern auch andere Hunderassen!

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